Die Produktion

Schritt für Schritt

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte bis hin zur fertigen Rebe näher bringen. Schauen Sie bei uns hinter die "Kulissen". 

Schritt 1:

Zu Beginn der neuen Veredlungssaison (Januar-März) werden die Unterlagsreben und Edelreisruten auf Veredlungslänge geschnitten.

 

Schritt 2:

Im März beginnt das Veredeln - Zusammenfügen von Edelreis und Unterlage - mit dem "Omegaschnitt".

 

Schritt 3:

Anschließend werden die Veredelungen in flüssiges Paraffin getaucht - ein Verdunstungsschutz - und in Vortreibkisten gepackt.

 

Schritt 4:

Während des Vortreibens im Gewächshaus ist eine exakte Temperatursteuerung (Klimacomputer) nötig.

 

Schritt 5:

Nach etwa einer Woche beginnen die ersten Pflanzen auszutreiben und nach ca. 10 Tagen setzt die Kallusbildung ein (Verwachsung der Veredlungsstelle).

 

Schritt 6:

Ein Teil der vorgetriebenen Reben wird direkt nach dem Vortrieb getopft und im Gewächshaus weiterkultiviert, um noch im selben Jahr der Veredlung im Weinberg gepflanzt zu werden.

 

Schritt 7:

Vorbereiten des Rebschulfeldes: Das gepflügte und eingeebnete Feld wird nun in einem Arbeitsgang gefräst und die Folie gelegt.

 

Schritt 8:

Sobald kein Nachtfrostrisiko mehr besteht, beginnen wir mit dem Einschulen. Jede einzelne Rebe wird von Hand in die gelochte Folie gesteckt.

 

Schritt 9:

Jede Parzelle wird unmittelbar nach dem Einschulen beregnet, hierfür wird mittels einer Pumpe das Wasser aus dem Main entnommen und über eine ca. 2.500 m lange Rohrleitung gefördert.

 

Schritt 10:

Sommer in der Rebschule: In der Vegetationsperiode müssen die Rebschulen je nach Niederschlagsmenge regelmässig bewässert werden, vor Krankheiten und Schädlingen (Pflanzenschutz) bewahrt und frei von Unkraut gehalten werden.

 

Schritt 11:

Je nach Holzreife und Witterung kann ab Ende Oktober das Ausschulen der Reben beginnen. Idealerweise wird nach dem ersten Frost die "Ernte" eingebracht.

 

Schritt 12:

Bei der Sortierung gibt es dann ein genaueres Bild vom Erfolg (oder Mißerfolg!). Jede einzelne Rebe wird wieder in die Hand genommen und auf Verwachsung, Trieb- und Wurzelbildung überpüft.

 

Schritt 13:

Die Propfreben werden für die kommende Pflanzsaison im Kühlraum eingelagert. Die paraffinierte, im Trieb zurückgeschnittene Rebe, im Karton verpackt, ist für uns die Norm.

 

11 May 2009